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Afrika Reisen • Jenseits von Europa

Afrika

Jenseits von Europa..


Es ist immer ein großartiges Erlebnis, wenn Menschen ihre Träume wahr machen und tatsächlich leben.

Einmal im eigenen Geländewagen um die Welt - das ultimative Abenteuer und die Verwirklichung der Vorstellung von Freiheit und Abenteuer.

Nach gründlicher Vorbereitung, sorgfältiger Planung und gewissenhafter Zusammenstellung von Material und Ausrüstung, haben sich M. & A. über die Teiletappen Spanien, Portugal und Marokko auf den Weg gemacht.

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Soeben kam der erste Abenteuerbericht der Beiden bei uns an. Sie lassen uns ein wenig teilhaben an ihren Tagen, die voll sind mit Erlebnissen und immer neuen Herausforderungen. Um dein Fernweh zu schüren, wollen wir dir ein wenig von ihren Erlebnissen berichten:

1.Teil, geschrieben am 28.2.2019

Im Moment sind wir im Ostsenegal bei Tambacounda und sitzen oberhalb des Gambia-Rivers schön gepflegt im Camp Wassadou, da gibt’s eine Dusche und kühles Gazelle-Bier.

Unten gibts Flusspferde und um uns rum Affen. Es hat zwischen 30 und 35‘C ist aber angenehm windig. Von Marokko haben wir bereits berichtet.

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Eine andere Nummer ist Mauretanien.

Da hat jeder 4x4 Freak seinen Spaß, gewollt oder ungewollt. Es gibt eigentlich nur 3 oder 4 Überlandstrassen die teilweise asphaltiert sind.

- Fertig gebaute, die aber wieder voller tiefer Schlaglöcher sind,
- Nagelneue, die aber nicht durchgängig asphaltiert sind, sondern immer wieder überraschend Pistenabschnitte aufweisen und
- Fertige, Nagelneue die aber die Wüste nicht beherrschen können und von teils 3 Meter hohen, beeindruckenden Dünen überquert werden.

Die wenigen einheimischen Autos sind meist uralte, schaukelnde Mercedes, man kann sich nicht vorstellen, wie die damit durchkommen. Trinkwasser oder überhaupt Wasser ist hier rar und wir kaufen es in Flaschen. Die Einheimischen schleppen es mit Eselskarren aus tiefen Brunnen heim.

Die Menschen sind sehr arm, ausnahmslos freundlich und streng muslimisch. Gesichter sieht man nur von Kindern, die Frauen sind meist bis auf die Augen verschleiert und die Männer mit ihren Turbanen vermummt. Bei dem Sand in der Luft hat das aber auch praktische Zwecke.

Kommunizieren ist so aber wirklich nicht einfach, auch nicht, weil viele nach „Cadeaux“ suchen.

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Die Männer kommen ans Fahrzeug und hoffen wir können helfen. Ärzte gibt es dort gar keine. Jegliche Infrastruktur gibt es nur in Nuakchott. Für die Einheimischen mit den Eselkarren ist die Stadt fast nicht erreichbar.

Für uns dauert es schon mal zwei Tage bis man an Bargeld kommt. Es gab genau 2 Automaten im Land, die Geld ausgespuckt haben als wir welches brauchten, sowieso nur in der Hauptstadt und da nicht jeder mit ausländischen Karten.
Wasser in einer Dusche ist absoluter Luxus, ein kühles Bier sowieso. Mauretanien ist abstinent (offiziell) und illegal willst Du hier nichts besorgen.

Trotzdem ist es ein beeindruckendes riesiges Land, die Landschaft ist unglaublich, die Wüste unbeschreiblich und wie die Menschen dort leben unvorstellbar.

Wir sind z.B. auf der Suche nach einem Monolithen, nach stundenlangem Suchen mit Lotte in der Ödnis an ein Nomadenzelt gekommen und wollten da nachfragen. Die hatten wahrscheinlich bisher noch keine Weißen gesehen und schon gar nicht vor dem Zelteingang. Sie sprachen auch kein Französisch aber nach ca 20 Minuten endete die Begegnung mit allseitigem lauten Gelächter über diese Situation und wir wussten nicht viel mehr...

Das Ende vom Lied war, dass wir einen Meteoritenkrater mit einem Monolithen verwechselt haben, was ja nach tagelangem Fehlen von Internet schon mal passieren kann. Der Krater war jedoch da und auch beeindruckend. Genau wie der Tag insgesamt...

Das bis dahin beeindruckendste Erlebnis unserer Reise war Matmata. Das ist eine Oase in einem Canyon mitten im Tiefsand und dort haben wir Wüstenkrokodile gesehen, die letzten ihrerArt. Es war Blutmond als wir die Nacht dort ganz allein verbracht haben, mit Milli und Lotte natürlich.

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Nach ausschließlich beige und Brauntönen in Mauretanien ist Senegal unglaublich bunt. Da ist es grün und die Menschen sind bunt angezogen. Die Frauen haben die typisch afrikanischen, engen, bunten Kleider an.

Überwiegend muslimischen Glaubens nehmen die Menschen es dort nicht so genau. Und man wird als Tourist und „Toubab“ nicht ganz so auffällig wahrgenommen.

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Es gibt traumhafte Strände und die ganze touristischen Infrastruktur, die man so kennt. Wir haben dort erst mal unsere Erkältung auskuriert, die wir aus Mauretanien mitgebracht haben. In der Hängematte am Strand.

Ziemlich zügig mussten wir aber nach Dakar, dort musste unser Carnet de Passage abgestempelt werden. Das wurde an dem kleinen Grenz- Übergang, den wir gewählt hatten, weil er am wenigsten korrupt sei, nicht gemacht. Nach Dakar wollten wir aber sowieso, weil da diverse Botschafter sind.

Nach dem Senegal braucht man für jedes Land ein Visum, mehr oder weniger schwierig zu kriegen. Afrikanische Behörden MUSS man mit viel Humor nehmen, sonst kriegst Du einen Vogel. Wir denken immer an Police Academy oder alte Eddy Murphy Filme. Kann schon mal 3 Termine dauern, bis Du den Stempel kriegst. Manchmal nur weil der Stempel gerade in der untersten Schublade ist...

Guinea und Sierra Leone haben wir!


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Ende des ersten Teils.

Unsere beiden Abenteurer haben sich in den vergangenen 24 Monaten unter anderem wie folgt vorbereitet:



"Basic" Training "Advanced" Training Safetrails

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